Hexenfest

Liebe Gäste,   xliebes hexiges Volk!
In den letzten Wochen haben wir in
unserer Klasse
viele verhexte Dinge getrieben.
Wir haben von Hexen gelesen
und Hexengeschichten geschrieben,
Hexengedichte gelernt,
Hexenlieder gesungen
und einen Hexentanz getanzt.
Heute möchten wir euch einiges aus
unserer Hexenzeit zeigen,
und hoffen, dass ihr viel Freude habt.
Viel Vergnügen!
      
Begrüßung zum Hexenfest am 18.3.2004

Hexe Lakritze

 Lakritze ist eine Hexe. Sie trägt meist einen Rock mit vielen, farbigen Flicken drauf und ein grünes Kopftuch. Lakritze hat eine grüne Nasenspitze. Das kommt vom Kräuterkuchen essen. Lakritze lebt im Wald. Lakritze hat ein Problem. Sie hat keinen Hexenbesen. Darum muss sie zu Fuß zur Schule gehen. Lakritze muss um drei Uhr aufstehen um pünktlich in der Schule zu sein. Das ist hart.
                                                                                                   Sophie

Lakritze will zum Hexenschulhaus. Sie hat heute Pech, weil sie immer hinfällt. Da kommt das Pilzweiblein. Es hilft Lakritze wieder auf die Beine: „Ein Jammer, dass du keinen Hexenbesen hast!“ sagt das Pilzweiblein. ,,Du bist doch eine Hexe, warum hext du dir nicht einen?“ „ D

Das kann ich nicht,“ sagt Lakritze. „Ich muss zuerst einen Reisigbesen haben.“ Das Pilzweiblein sagt: „Ich weiß, wo es einen gibt!“ „Wo denn?“, fragt Lakritze. „Beim Ödhofbauern,“ sagt das Weiblein. „Aber ich warne dich, wenn er dich sieht, wird er seinen Hund auf dich hetzen. Dann lässt du es doch lieber sein!“ „Ich werde es mir überlegen,“ sagt Lakritze. „ Aber danke für den guten Rat. Jetzt muss ich mich beeilen, sonst komme ich wieder zu spät zur Schule.“                                                                             Friederike
                                                  


           Schloff, der Superdrache
Die Schule ist aus. Alle Hexen stürmen zu ihren Besen. Nur Lakritze beeilt sich nicht. Wozu auch? Sie kommt doch erst heute Abend in ihrer Hütte an. Ihre Füße brennen. Sie humpelt in ihr Kräutergärtchen und holt Pfefferminzblätter und verbindet ihre Füße. Sie sagt: ,,So kann es nicht weitergehen. Ich brauche einen Gehilfen. Ich will mir einen starken Drachen hexen!“ Sie geht zum Kamin und sagt den Zauberspruch.

Ein starker Windstoß fegt vom Kaminloch her durch die Küche. Das Haus wackelt, als hätten drei Blitze auf einmal eingeschlagen. Darauf folgt ein langes Donnergrollen. Lakritze kneift die Augen zu und steckt beideZeigefinger in die Ohren. Erst nach einer Weile traut sich Lakritze die Augen zu öffnen.

Und da steht ein Drache mit Augen, die leuchtenwie Laternen. „Der Drache ist mit aber großartig gelungen!“, ruft Lakritze. „Du sollst Schloff, der Superdrache, heißen

Der Drache dreht sich langsam um, Lakritze schluckt. Sie sagt: „Oh weh, hinter dem Kopf wächst ja sofort der Schwanz heraus. Du siehst aus wie eine Kaulquappe. Hau ab, du missratener Drache!“

Lakritze denkt: „Mit meinem Zauberspruch stimmt was nicht! Das muss am Hexenbuch liegen. Lakritze wird wütend. Sie möchte den Drachen  wieder wegwünschen. Aber Schloff sagt:„Ich kann nicht zurück!“, und wird traurig. „Na gut,“ sagt Lakritze, „du darfst bleiben. Leg dich neben den Herd. Falls mir mal die Streichhölzer ausgehen, kannst du Feuer spucken.“                                                                          Jeffrey

Der feuerrote Reisigbesen
Es ist mitten in der Nacht. Schloff schleicht aus der Hütte und geht zum Ödhofbauern. Da liegt der Hund an der Kette und fletscht die Zähne. Dann bellt er und die Bäuerin erwacht. Sie weckt den Ödhofbauern und sagt: „Ich glaube, da schleicht ein Einbrecher ums

Haus!“ „Du mit deinen Einbrechern,“ sagt der Ödhofbauer und schläft weiter. Schloff spuckt ein bisschen Feuer. Da kuckt die Bäuerin aus dem Fenster, aber weil es so dunkel ist, kann sie nur den Kopf von Schloff sehen. Erschrocken sagt sie: „Wer bist du? “ „Ich bin Schloff, der Superdrache!“ „Und was willst du hier?“ „Ich will euer Haus abbrennen!“, sagt Schloff. Die Bäuerin hat große Angst. „Was kann ich dir geben, dass du unser Haus in Ruhe lässt?“ fragt sie. „Gib mir den roten Reisigbesen,“ sagt Schloff. „Na, wenn es nur das ist! Warte, ich hole ihn!“ Sie wirft den Besen aus dem Fenster und Schloff geht mit dem Besen wieder nach Hause und legt sich hin.
                                                                                     Selina

Unser Hexenfest
Wir haben vorgestern und viele andere Tage davor nur vorbereitet. Warum? Weil wir gestern hier ein Fest gefeiert haben. Wir machten Besen, wir schmückten, wir bastelten Hexen, lasen und schrieben Hexengeschichten, lernten Gedichte und einen Hexentanz. Es waren Omas, Opas, Mamas, Papas, Brüder, und Schwestern von den Kindern da. Wir haben Lieder, Geschichten
, Gedichte, und alles andere in der Aula vorgeführt. Das Programm war wundervoll. Mitten im Programm haben wir eine Pause gemacht und sind zum Buffet gegangen. Das Fest war wunderschön.
                                               Jonas

© Dagmar Meyer ·  Regenbogenschule  ·  Harrenacker 1  · 37079 Göttingen
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Zuletzt geändert am Sonntag, 18. Mai 2008